YIN Yoga

Die entspannte Großcousine aus China

Um sich selbst und seinem Körper so richtig nah zu kommen, ist Yin der optimale Yoga-Stil. Im Gegensatz zu den anderen Arten, Hatha oder Vinyasa, bei denen in der Regel Asanas, also Yogaposen, aktiv mit Muskelkraft und Spannung ausgeführt werden, sind die Yogahaltungen im Yin passiv und ruhig. Es geht vor allem darum, über einen langen Zeitraum von drei bis fünf Minuten Asanas zu halten. Durch das lange Halten und „Sich-Drauf-Einlassen“, lösen sich die Faszien und auch Sehnen und Bänder dehnen im Yin ganz besonders gründlich. 

Die spannenden Herausforderungen des Yin

Was sich entspannt anhört, kann ziemlich anstrengend sein – vor allem für den Kopf. Es passiert auch mal, dass der Schüler in der Praxis Kämpfe mit sich selbst ausfechtet, bevor er sich auf die Haltung einlassen kann und in der Yogapose die volle Entspannung erreicht. Druck ist hier völlig fehl am Platz.

 

Oft werden im Yin Hilfsmittel verwendet. Im Dschungel liegen zum Beispiel Yoga Bolster bereit, Gurte und Blöcke, die oft als Stützung oder Kissen dienen.

 

Der Begriff Yin

Yin und Yang sind Begriffe jahrtausendalte Begriffe aus China, die zwei gegensätzliche Energien beschreiben. Yin steht für das Weibliche, das ruhige, das Passive. Yang für das Männliche, das leistungsorientierte, das Aktive. Ein Yogi namens Sukadev Bretz hat 1981 zum ersten Mal diese alten Prinzipien von Yin und Yang auf Yoga angewandt.

 

Die Wirkungen von Yin

Durch die tiefe Dehnung des Körpers lösen sich die Faszien, jenes Bindegewebe, das alles umschließt. Der Körper wird ingesamt weicher, flexibler, geschmeidiger. Zudem kann Yin Yoga gegen Rückenschmerzen helfen, Blockaden lösen und helfen, mal so richtig zur Ruhe zu kommen. Eine einzigartige Erfahrung.

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